Warum wir uns für eine selbstgehostete Nextcloud entschieden haben

Wenn man als Unternehmen tagtäglich mit sensiblen Informationen arbeitet, stellt sich früher oder später die Frage: Wo liegen unsere Daten eigentlich – und wer hat theoretisch Zugriff darauf?
Genau diese Frage hat uns dazu gebracht, über unsere Cloud-Infrastruktur neu nachzudenken. Wir wollten eine Lösung, die nicht nur zuverlässig und flexibel ist, sondern uns auch das gute Gefühl gibt, die volle Kontrolle zu behalten.

Nach einigen Tests und Vergleichen war schnell klar: Nextcloud auf unserem eigenen Server ist genau das, was wir brauchen.

Was uns an Nextcloud überzeugt

Bevor wir uns für eine Selbsthosting-Lösung entschieden haben, haben wir natürlich geschaut, welche Funktionen Nextcloud überhaupt mitbringt. Und ehrlich gesagt: wir waren überrascht, wie umfangreich die Plattform ist. Dateien teilen und synchronisieren ist nur ein kleiner Teil davon.

Mit Nextcloud können wir gemeinsam an Dokumenten arbeiten, Termine und Kontakte zentral verwalten, Aufgaben koordinieren und sogar Videokonferenzen abhalten – alles in einem einzigen System. Es fühlt sich an wie die Kombination aus Dropbox, Google Drive, Slack und Office 365, nur eben ohne das ungute Gefühl, dass unsere Daten irgendwo „da draußen“ liegen.

Warum wir selbst hosten — unsere persönlichen Gründe

1. Wir wollten echte Datenhoheit

Der wichtigste Punkt für uns: Unsere Daten liegen jetzt bei uns – und nirgendwo sonst.
Nicht in einem fremden Rechenzentrum, nicht in einem anderen Land, nicht auf Servern, deren Richtlinien wir nicht beeinflussen können.

Diese Unabhängigkeit gibt uns nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ein gutes Gefühl. Und spätestens seit die großen Cloud-Anbieter ihre Geschäftsmodelle regelmäßig anpassen, wollten wir nicht länger von deren Regeln abhängig sein.

2. Wir entscheiden selbst über Sicherheit

Mit Nextcloud können wir endlich Sicherheitsmaßnahmen so umsetzen, wie wir es möchten.
Ob Zwei-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Übertragung, individuelle Rechte oder ein restriktives Firewall-Konzept – wir bestimmen, wie streng das System abgesichert wird.

Das bedeutet natürlich etwas mehr Verantwortung, aber auch mehr Freiheit. Und das Ergebnis ist ein Setup, das genau zu unseren Datenschutzanforderungen passt, ohne Kompromisse.

3. Unabhängigkeit statt Abhängigkeit

Ein weiterer großer Vorteil ist die Unabhängigkeit von großen Tech-Konzernen. Keine Preissprünge mehr, keine zwangsweise Funktionsänderungen, keine Überraschungen durch neue Geschäftsmodelle.

Wir nutzen Nextcloud so, wie es für uns passt. Wir entscheiden, wann Updates erfolgen. Und wir wissen, dass niemand außer uns vorgibt, wie lange Daten gespeichert bleiben oder wer theoretisch Zugriff darauf haben könnte.

4. Ein System, das mit uns mitwächst

Einer der Gründe, warum wir Nextcloud so gerne nutzen, ist die Erweiterbarkeit.
Am Anfang haben wir nur die Dateisynchronisation gebraucht. Mittlerweile nutzen wir Kalender, Kontakte, gemeinsame Dokumente, Chat und sogar Videokonferenzen direkt aus der Instanz heraus.

Das Schöne daran ist: wir können jederzeit entscheiden, ob wir eine neue App aktivieren oder nicht. Nextcloud wächst einfach mit unseren Bedürfnissen – ohne dass wir dafür den Anbieter wechseln müssen.

5. Open Source statt Blackbox

Wir arbeiten gerne mit offener Software, weil sie transparent ist. Bei Nextcloud können wir nachsehen, wie etwas funktioniert, welche Sicherheitsmechanismen eingesetzt werden und was im Hintergrund passiert.
Nichts ist versteckt, nichts ist undurchsichtig.

Außerdem gefällt uns der Community-Gedanke dahinter. Es gibt regelmäßige Updates, viele Erweiterungen und eine große Entwicklergemeinschaft, die ständig neue Funktionen beisteuert.

Unser Fazit

Die Entscheidung für eine selbstgehostete Nextcloud war für uns absolut richtig.
Wir haben heute eine moderne, flexible und sichere Cloud-Lösung, die perfekt zu unserem Arbeitsalltag passt und uns nicht einengt. Vor allem aber wissen wir: Unsere Daten gehören uns – und bleiben bei uns.

Wenn du ebenfalls darüber nachdenkst, deine Dateninfrastruktur selbst in die Hand zu nehmen, können wir dir Nextcloud wirklich ans Herz legen.
Falls Du Unterstützung benötigst, melde Dich gerne bei uns.